Synonym: Epinephrin. Dieses Hormon wird im Nebennierenmark gebildet. Der Körper schüttet es vor allem bei Stress, Muskeltätigkeit und Sauerstoffmangel aus. Die Ausschüttung von Adrenalin führt zu Kaltschweißigkeit, Schwäche, Zittern, Herzrasen und Angstgefühl. Weiterhin wird die Darmbewegung verringert, die Bronchialmuskulatur erschlafft und die Bronchien werden erweitert. Therapeutisch wird Adrenalin bei Kreislaufstillstand, schwerem allergischen lebensbedrohlichen Schock, Bronchienkrämpfen, Asthma bronchiale und als Zusatz zu örtlichen Betäubungsmittel gegeben.
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