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Wirkstoffgruppe
auch bezeichnet als:
Antitussiva; Hustenblocker; hustenstillende Mittel
Hustendämpfende Mittel lindern einen übermäßigen Hustenreiz. Dabei ist es nicht nur für eine erholsame Nachtruhe wichtig, den Husten zu dämpfen. Denn ein starker Husten kann neben Schmerzen in Brust oder Rachen auch zu einem Ohnmachtsanfall, Atemnot, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Rippenbrüchen oder vorübergehender Harninkontinenz führen.
Häufig werden hustendämpfende Mittel bei trockenem (schleimlosen) Reizhusten, einem typischen Symptom von Erkältungskrankheiten, eingenommen. Es gibt aber auch Erkrankungen, die dauerhaft von einem Reizhusten begleitet sind. Zu diesen Erkrankungen gehören Asthma bronchiale oder Krebserkrankungen der Lunge.
Hustendämpfende Mittel können das Erkennen solcher Erkrankungen wie Asthma oder Lungenkrebs erschweren, weil sie das Warnsymptom Husten unterdrücken. Deshalb sollten hustendämpfende Mittel nie unkritisch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Als Faustregel gilt: Jeder über 14 Tage anhaltende Husten bedarf unbedingt einer ärztlichen Abklärung.
Stand: 26.05.2011
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