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Wirkstoffgruppe
auch bezeichnet als:
Makrolide
Makrolid-Antibiotika werden bei Infektionen eingesetzt, deren bakterielle Erreger gegen diese Stoffgruppe empfindlich sind. Zu den Makroliden rechnet man Azithromycin, Clarithromycin, Erythromycin, Roxithromycin und Spiramycin.
Einsatzgebiete der Makrolide sind unter anderem Nasennebenhöhlenentzündung und akute Bronchitis sowie sexuell übertragbare Infektionen wie zum Beispiel Syphilis.
Manche Bakterien sind für Antibiotika sehr schwer erreichbar, weil sie sich innerhalb der Körperzellen festsetzen. Makrolid-Antibiotika sind aber auch gegen solche Erreger wirksam und werden deshalb beispielsweise bei bestimmten schweren Formen von Lungenentzündung angewendet.
Erkrankungen, die durch Streptokokken verursacht sein können wie Mandelentzündung, Scharlach und Hautinfektionen behandelt man normalerweise mit Penicillinen. Allerdings setzt man auch Makrolide als Mittel der zweiten Wahl ein, wenn beispielsweise eine Penicillin-Allergie besteht.
Bestimmte Wirkstoffe innerhalb der Gruppe der Makrolide sind auf besondere Erkrankungen spezialisiert. So gibt man Azithromycin allein oder in Kombination mit Rifabutin gegen Infektionen mit dem Erreger der Papageienkrankheit, wenn sie bei HIV-Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium auftritt.
Stand: 21.09.2007
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