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Wirkstoff
auch bezeichnet als:
8-Chlor-6-(2-chlorphenyl)-1-methyl-4H-1,2,4- triazolo[4,3-a][1,4]benzodiazepin; Triazolamum
Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Triazolam im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.
Triazolam gelangt über den Mutterkuchen zum Ungeborenen. Es kann sich dort anreichern, was beim Kind zu Überdosierungen mit der Folge von Fehlbildungen und geistigen Einschränkungen führen kann.
Erhalten Mütter während der Schwangerschaft Benzodiazepine als Dauerbehandlung, in hohen Dosen oder während der Geburt, können die Kinder Entzugssymptome wie Atembeschwerden, erschlaffte Muskeln, erniedrigte Körpertemperatur und Trinkschwäche zeigen. Deshalb sollte Triazolam während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es der Arzt für zwingend erforderlich hält.
Triazolam geht in die Muttermilch über. Da der Wirkstoff von Neugeborenen wesentlich langsamer abgebaut wird als von Kindern oder Erwachsenen, kommt es zu Atembeschwerden und Trinkschwäche. Es sollte also bei einer Behandlung mit Triazolam entweder nicht gestillt oder abgestillt werden.
Triazolam ist zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht zugelassen.
Weiterlesen: Triazolam: Nebenwirkungen
Stand: 28.08.2007
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