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Wirkstoff
auch bezeichnet als:
Gemisch von G. C1, C1a, C2 mit Spuren anderer Gentamicine aus den Kulturen von Micromonospora purpurea; Gentamicinum
Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Gentamicin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Gentamicin oder gegen andere Aminoglykosid-Antibiotika darf Gentamicin nicht eingesetzt werden. Gleiches gilt für Innenohrschäden und schwerste Nierenfunktionseinschränkungen. Bei einigen lokal anzuwendenden Gentamicin-haltigen Arzneien verbietet sich eine Anwendung am Ohr.
Bei Patienten mit Erkrankungen der Nerven und Muskeln ist besondere ärztliche Vorsicht geboten. Gleiches gilt bei leicht bis schwer eingeschränkter Nierenfunktion und Innenohrschwerhörigkeit.
Weiterhin ist eine ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung notwendig bei Patienten, die gleichzeitig muskelentspannende Wirkstoffe (Muskelrelaxanzien) erhalten.
Einige Gentamicin-haltige Augenmittel (beispielsweise Augentropfen) dürfen zudem nur mit ärztlicher Vorsicht im Bereich der Augen und Schleimhäute angewendet werden. Weiterhin sollten diese nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung mit Gentamicin-haltigen Tabletten oder Lösungen kombiniert werden.
In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten darf Gentamicin nicht verwendet werden. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit sollte die Anwendung nur unter sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
Zu den meisten Gentamicin-haltigen Medikamenten gibt es keine Studien mit Kindern. Daher sollte auf einen Einsatz des Wirkstoffes in dieser Altersgruppe verzichtet werden, sofern es der Hersteller nicht ausdrücklich erlaubt. Bitte halten Sie im Einzelfall Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.
Weiterlesen: Gentamicin: Nebenwirkungen
Stand: 21.05.2010
(Die Inhalte des Medikamenten-Ratgebers werden auf Basis fundierter Quellen erstellt)
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