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Wirkstoff
auch bezeichnet als:
9-Fluor-11β,17,21-trihydroxy-16-methylen-1,4- pregnadien-3,20-dion; Fluprednidenum
Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Flupredniden. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen Entzündungshemmer, Glukokortikoide, zu welcher der Wirkstoff Flupredniden gehört.
Flupredniden wird bei verschiedenen entzündlichen Hauterkrankungen (Entzündungen) eingesetzt, die auf die äußerliche Behandlung mit Glukokortikoiden ansprechen.
Dazu gehören die Behandlung von akuten (nässende Ekzeme) und chronischen Ekzemen (einschließlich Kontaktekzeme), Neurodermitis (atopische Ekzeme) sowie Hautveränderungen in den Hautfalten (Intertrigo).
Daneben wird Flupredniden in Kombination mit anderen Wirkstoffen zur Behandlung von Hautinfektionen verwendet. Zusammen mit Nystatin können mit Flupredniden beispielsweise Hefepilzinfektionen der Haut, der Nägel und des behaarten Kopfes behandelt und die damit verbundenen Entzündungen und Ekzeme gelindert werden.
In Kombination mit Estradiol kann Flupredniden Symptome wie beispielsweise Juckreiz und Rötungen bei mäßig ausgeprägten Entzündungen der Kopfhaut verringern.
Bei bakteriellen Hautinfektionen wird Flupredniden hingegen häufig mit Gentamicin kombiniert. Zur Anfangsbehandlung von oberflächlichen Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut sowie bei entzündlichen oder ekzematösen Hautveränderungen, die durch Bakterien hervorgerufen sind, wird der Wirkstoff ferner auch in Kombination mit Miconazol verabreicht.
Zu folgenden Anwendungsgebieten von Flupredniden sind vertiefende Informationen verfügbar:
Der Wirkstoff Flupredniden ist ein mittelstark wirksames Glukokortikoid und wird vor allem zur Behandlung von Neurodermitis und Ekzemen angewandt.
Flupredniden bindet an Rezeptoren im Inneren des Hautgewebes, wo es bestimmte Abschnitte der Erbsubstanz beinflusst. Dabei wirkt Flupredniden-21-acetat insbesondere auf körpereigene Eiweißstoffe, die unter anderem Entzündungsreaktionen, aber auch die Immunabwehr des Körpers verringern. Dadurch erklärt sich die entzündungshemmende und antiallergische Wirkung des Wirkstoffs. Symptome wie Rötung, Nässen, Juckreiz, Brennen und Schmerzen werden so gelindert.
Daneben wirkt Flupredniden direkt auf die Zellwände der Haut, indem es diese stabilisiert und den Wasseraustritt in das Gewebe hemmt. Entzündungsbedingte Schwellungen bei Hautkrankheiten nehmen dadurch ab.
Weiterlesen: Flupredniden: Zurück zum Überblick
Stand: 06.12.2007
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