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Wirkstoff

Fenofibrat

auch bezeichnet als:
Fenofibratum; Isopropyl 2-[4-(4-chlorbenzoyl)phenoxy]-2-methylpropionat

So wirkt Fenofibrat

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Fenofibrat. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen Cholesterinsenker, Fibrate, zu welcher der Wirkstoff Fenofibrat gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs: Fenofibrat

Fenofibrat dient bei Fettstoffwechselstörungen zur unterstützenden Behandlung zusätzlich zu einer Diät oder anderen nicht-medikamentösen Therapien (zum Beispiel sportliche Betätigung, Gewichtsabnahme).

Allerdings ist der Wirkstoff nur als Mittel der zweiten Wahl anzusehen und kommt nur zum Einsatz, wenn ein schwerer Überschuss an Blutfetten (Hypertriglyceridämie) oder eine sogenannte gemischte Blutfettstörung (zu viel Blutfette und Cholesterin) besteht. Auch ist Fenofibrat als Alternative anzuwenden, wenn andere Wirkstoffe aus der Gruppe der Statine nicht angewendet werden dürfen oder nicht vertragen werden.

In Studien verminderte die Behandlung mit Fenofibrat die Häufigkeit von Herzinfarkten bei Erkrankungen der Herzkrankzgefäße. Allerdings konnte nicht festgestellt werden, dass der Wirkstoff die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflusst.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Fenofibrat sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Fenofibrat

Fenofibrat zählt zur Wirkstoffgruppe der Fibrate.

Da ein zu hoher Cholesterinspiegel zu schweren Folgeerkrankungen führen kann, sollten die Cholesterinwerte regelmäßig überprüft werden. Dabei sind drei Werte besonders interessant:

Es ist also wichtig, den HDL-Wert zu erhöhen und den LDL-Wert zu erniedrigen. Fenofibrat bewirkt eine Verringerung des schlechten LDL-Cholesterins und eine Steigerung der Konzentration des guten HDL-Cholesterins. Zusätzlich senkt der Wirkstoff den Triglyceridgehalt des Bluts, der bei der Entstehung von schweren Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall ebenfalls eine Rolle spielt. Fenofibrat scheint die Häufigkeit von schwerwiegenden Zwischenfällen bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße (beispielsweise Herzinfarkt) zu vermindern. Dennoch vermag es nicht die Lebenserwartung bei Herz- und Gefäßerkrankungen zu verbessern.

Weiterlesen: Fenofibrat: Zurück zum Überblick

Stand: 07.04.2011
(Die Inhalte des Medikamenten-Ratgebers werden auf Basis fundierter Quellen erstellt)

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