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Medikament

Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten

Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Wirkstoffkombination: Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein

rezeptfrei

So wirkt Thomapyrin CLASSIC
Schmerztabletten

Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten enthalten die Wirkstoffkombination Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein. Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen Entzündungshemmer , Schmerzmittel , nicht-opioide Schmerzmittel , nicht-steroidale Antirheumatika , zu welcher die Wirkstoffkombination Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein gehört.

Anwendungsgebiete der Wirkstoffkombination : Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein

Die Wirkstoffkombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein wird vor allem zur Linderung leichter bis mittelstarker Schmerzen eingesetzt, beispielsweise bei Kopfschmerzen und Migräne.

Daneben findet diese Kombination auch bei Entzündungen vor allem des Bewegungsapparates Anwendung.

Des Weiteren ist sie zur Senkung von Fieber geeignet, beispielsweise bei Erkältungskrankheiten

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein

Die miteinander kombinierten Wirkstoffe greifen an unterschiedlichen Stellen des Schmerzgeschehens ein und ergänzen sich dabei in ihrer Wirkung. Daher ist der Gehalt der einzelnen Wirkstoffe je Tablette geringer als in anderen rezeptfreien (Mono-) Schmerzmitteln, die Wirkung aber nachweislich besser als die der Einzelsubstanzen.

Die Entstehung von Entzündungen und Schmerzen beruht unter anderem auf der Ausschüttung von so genannten Gewebshormonen wie zum Beispiel den Prostaglandinen. Sie werden im Körper selbst mittels spezieller Enzyme hergestellt.

Die zu den nicht-steroidalen Antirheumatika gerechnete Acetylsalicylsäure gehört gleichzeitig zu den sauren fiebersenkenden Substanzen aus der Gruppe der nicht-opioiden Schmerzmittel. Wie bei allen Wirkstoffen dieser Untergruppe beruht der Wirkmechanismus der Acetylsalicylsäure auf der unumkehrbaren Hemmung der Enzyme, die an der Produktion von Prostaglandinen beteiligt sind. So vermindert Acetylsalicylsäure Schmerzen und Entzündungsbeschwerden.

Paracetamol gehört zu den nicht-sauren, nicht-opioiden Schmerzmitteln. Es wirkt fiebersenkend und schmerzlindernd, jedoch nur sehr schwach entzündungshemmend. Der Wirkungsmechanismus ist nicht eindeutig geklärt. Nachgewiesen ist, dass Paracetamol eine deutlich stärkere Hemmung der körpereigenen Herstellung von Prostaglandinen im Gehirn als im übrigen Körper bewirkt. Ferner behindert es den Effekt körpereigener Fieberstoffe im Kleinhirn, wo die Körpertemperatur geregelt wird. Darauf beruht wohl die fiebersenkende Wirkung.

Coffein hebt Ermüdungserscheinungen auf, steigert die Durchblutung und fördert die psychische Leistungsbereitschaft und -fähigkeit. Seine direkte Wirkung gegen Schmerzen ist die Folge der Durchblutungsförderung sowie einer Senkung des Hirndrucks (günstig bei Kopfschmerzen). Alle Coffein-Wirkungen beruhen auf seiner Eigenschaft als Gegenspieler der Aminosäure Adenosin. Adenosin bindet sich an Rezeptoren im Gehirn und an Nerven des unbewussten Nervensystems, wodurch es Müdigkeit und eine Verlangsamung des Herzschlags bewirkt. Coffein hebt diese Wirkungen auf. In Kombination mit anderen schmerzstillenden Wirkstoffen verstärkt Coffein deren Wirkung, sodass derselbe Effekt mit einer kleineren Menge Wirkstoff erreicht werden kann (im Vergleich zu Coffein-freien Schmerzmitteln). Zudem bewirkt Coffein eine schnellere Aufnahme von Schmerzmitteln ins Blut, sodass die Wirkung beschleunigt wird.

Die relative schmerzlindernde Wirkungsstärke der Dreierkombination wird in verschiedenen Studien zwischen 1,3 und 1,7 gegenüber der gleichen Menge Acetylsalicylsäure/Paracetamol (je 1) angegeben und führt zu einer entsprechenden Einsparung der Schmerzmittel. Die Zeit bis zum Eintritt der Schmerzlinderung des Paracetamols wird durch Coffein in verschiedenen Studien um 19 bis 45 Prozent (Mittelwerte der Studien) verkürzt. Die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Schmerzlinderung der Acetylsalicylsäure wird durch Coffein auf die Hälfte gekürzt. In einer anderen aktuellen Studie waren Kopfschmerzen durch die Dreierkombination eine Viertelstunde schneller halbiert und eine halbe Stunde schneller beseitigt als durch Acetylsalicylsäure oder Paracetamol allein.

Weiterlesen: Thomapyrin CLASSI...: Zurück zum Überblick

Stand: 24.08.2009
(Die Inhalte des Medikamenten-Ratgebers werden auf Basis fundierter Quellen erstellt)

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