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Medikament

Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten

Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Wirkstoffkombination: Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein

rezeptfrei

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform des Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann dürfen Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten nicht verwendet werden?

Die Wirkstoffkombination darf nicht eingenommen werden bei
  • Überempfindlichkeit gegen ihre Wirkstoffe und deren chemische Verwandte
  • Magen- oder Darmgeschwüren
  • schweren Leberfunktionsstörungen
  • schweren Nierenfunktionsstörungen
  • schwerer, unkontrollierbarer Herzmuskelschwäche
  • schwerer Blutungsneigung (hämorrhagischer Diathese).
Eine strenge Abwägung von Nutzen und Risiko durch den Arzt ist nötig bei
  • gleichzeitiger Anwendung anderer Antikoagulanzien
  • Asthma, da ein Asthmaanfall hervorgerufen werden kann und sonstiger allgemeiner Neigung zu Allergien (allergischem Schnupfen und andere) oder Nasenpolypen
  • chronischen und wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden, Magen-
    Darm-Geschwüren in der Vorgeschichte, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbrüchen
  • Nierenfunktionsstörungen oder vorgeschädigter Niere
  • Leberfunktionsstörungen
  • der zur Gelbsucht führenden Meulengracht-Krankheit
  • Mangel an dem Enzym Glucose-6-Phosphatdehydrogenase wegen der Gefahr einer Blutzellenzerstörung
  • bevorstehenden chirurgischen Eingriffen wegen der erhöhten Blutungsneigung
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Gicht-Patienten, da die Einnahme von Acetylsalicylsäure einen Gichtanfall auslösen kann.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Grundsätzlich sollte auf die Einnahme der Kombination sowohl in der Schwangerschaft als auch während der Stillzeit verzichtet werden.

In den ersten sechs Monaten einer Schwangerschaft darf die Kombination nur nach Rücksprache mit einem Arzt und nach seiner strengen Abwägung von Nutzen und Risiko angewendet werden. Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist der Einsatz der Kombination untersagt.

Die Wirkstoffe der Kombination gehen in die Muttermilch über. Dennoch ist das Risiko für das gestillte Kind überschaubar, wenn der Einsatz kurzfristig und in der empfohlenen Dosis erfolgt. Bei längerer Anwendung höherer Dosen sollte abgestillt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bei Kindern und Jugendlichen wurden bezüglich der Behandlung mit der Wirkstoffkombination keine ausreichenden Erfahrungen gemacht. Eine Einnahme sollte also nur nach ärztlicher Anweisung und nach strenger Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgen - allein schon aufgrund der Gefahr, ein lebensbedrohliches Reye-Syndrom hervorzurufen. Erstes Anzeichen dafür ist lang anhaltendes, starkes Erbrechen nach der Einnahme der Kombination.

Weiterlesen: Thomapyrin CLASSI...: Nebenwirkungen

Stand: 24.08.2009
(Die Inhalte des Medikamenten-Ratgebers werden auf Basis fundierter Quellen erstellt)

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