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Anwendungsgebiete & Beschwerden

Vermehrte Schweißbildung

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auch bezeichnet als:
Hyperhidrose; Polyhidrose; Schweißbildung, vermehrte; Schweißsekretion, vermehrte; Schwitzen, vermehrtes; vermehrte Schweißsekretion; vermehrtes Schwitzen

Schwitzen gehört zu den natürlichen Vorgängen im Körper. Schwitzen ist erforderlich, um bei hohen Außentemperaturen oder starker körperlicher Anstrengung die Körpertemperatur normal zu halten. Zusätzlich kommt es zum Schwitzen bei einer Aktivierung der sympathischen Fasern des vegetativen Nervensystems durch starke Emotionen oder Stress. Schweiß wird in den Schweißdrüsen in der Haut gebildet und ausgeschüttet. Diese Drüsen sind über den gesamten Körper verteilt. Wird der ausgetretene Schweiß von Körperbakterien zersetzt, führt dies zum typischen Schweißgeruch.

Eine über die normale Reaktion hinausgehende vermehrte Schweißproduktion (Hyperhidrose) kann sich auf bestimmte Körperregionen, meist die Achselhöhlen, Handflächen und Füße, beschränken, kann aber auch den ganzen Körper betreffen. Allen Hyperhidrose-Formen gemeinsam ist das Gefühl der unangenehmen Feuchtigkeit, die sich bis zu einer regelrechten Feuchtigkeitsansammlung ausweiten kann. Das Wasser "tropft vom Körper ab" und lässt große nasse Flecken auf der Kleidung oder im Schuhwerk entstehen. Menschen mit Hyperhidrose sind oft psychisch stark belastet, weil das vermehrte Schwitzen lange nicht als Krankheit angesehen wird und erst spät medizinische Hilfe erfolgt.

Anhaltend starke Schweißproduktion kann zum Verlust von Wasser und Mineralstoffen führen.

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Wann zum Arzt?

Bei anhaltend verstärkter Schweißproduktion ohne erkennbaren äußerlichen Anlass ist es ratsam, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das gilt insbesondere dann, wenn das vermehrte Schwitzen als sehr unangenehm empfunden wird oder mit starker Geruchsbildung einhergeht.

Tritt das vermehrte Schwitzen vor allem in Form von Nachtschweiß auf, sollte auf jeden Fall und so schnell wie möglich eine ärztliche Behandlung erfolgen.

Weiterlesen: Vermehrte Schweißbildung: Das können Sie selbst tun

Stand: 05.06.2008
(Die Inhalte des Medikamenten-Ratgebers werden auf Basis fundierter Quellen erstellt)

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