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Anwendungsgebiete & Beschwerden

Wurmerkrankungen

auch bezeichnet als:
Helminthiasis; Helminthosen

Das kann der Arzt tun

Welches Mittel gegen Wurmerkrankungen (Anthelminthika) zum Einsatz kommt, muss nach der Art der Würmer entschieden werden. Es stehen eine ganze Reihe von Wirkstoffen wie etwa Albendazol, Mebendazol, Niclosamid, Pyrantel oder Praziquantel zur Verfügung. Bei Bandwürmern und Schistosomen ist zum Beispiel der Wirkstoff Praziquantel, bei Rundwürmern Mebendazol am besten wirksam und verträglich. Diese Mittel führen letztendlich zum Tod und zur Ausscheidung der Würmer. Die einzelnen Wirkstoffe unterscheiden sich zum einen in ihrem Wirkmechanismus, zum anderen in ihrer Verteilung im menschlichen Körper. Dabei ist eine Wirkung im Darm wesentlich einfacher zu erzielen als eine Wirkung in abgekapselten Zysten in der Leber oder anderen Organen. Dementsprechend variieren die Behandlungsdauer, die Dosis der angewendeten Mittel und die entsprechenden Nebenwirkungen.

Weiterlesen: Wurmerkrankungen: Behandlung mit rezeptpflichtigen Medikamenten

Stand: 23.06.2008
(Die Inhalte des Medikamenten-Ratgebers werden auf Basis fundierter Quellen erstellt)

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