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Anwendungsgebiete & Beschwerden
auch bezeichnet als:
Reflux und Ösophagitis
Ziel der medikamentösen Therapie der Refluxkrankheit ist eine Hemmung der Magensäureproduktion. Bei leichten Formen der Speiseröhrenentzündung werden säurebindende Mittel (Antazida) wie beispielsweise Aluminiumhydroxid und H2-Rezeptorenblocker, wie beispielsweise Ranitidin, angewendet. Bei schwereren Formen können Protonenpumpenhemmer wie beispielsweise Omeprazol eingesetzt werden. Sie hemmen die Säurefreisetzung im Magen effektiv bis zu zwölf Stunden lang. Auch während der Zeit der Nachtruhe hält die Wirkung also ausreichend vor.
Zusätzlich können Medikamente, die die Magen-Darm-Passage beschleunigen (Prokinetika), zum Einsatz kommen. Zu diesen Wirkstoffen gehört beispielsweise Metoclopramid. Sie fördern den Vorwärtstransport des Mageninhaltes und reduzieren so den Rückfluss von Magensäure und Speisebrei in die Speiseröhre.
Arzneimittel, die Extrakte von Kümmel, Anis und Fenchel enthalten, zeigen eine verdauungsfördernde und magenberuhigende Wirkung.
Ist zum Beispiel ein Bruch des Zwerchfells die Ursache der Beschwerden, kann ein operativer Eingriff erforderlich werden.
Weiterlesen: Sodbrennen und Speiseröhren...: Behandlung mit rezeptpflichtigen Medikamenten
Stand: 05.06.2008
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