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auch bezeichnet als: Hinweise, die auf eine Schwangerschaft hindeuten, können sein:
Im ersten oder zweiten Schwangerschaftsmonat wird die Schwangerschaft in der Regel festgestellt. In den meisten Fällen wird das heutzutage bei ausbleibender Monatsblutung durch einen Schwangerschaftstest geschehen. Schwangerschaftstests weisen im Urin das Schwangerschaftshormon HCG (Humanes Chorion Gonadotropin) nach. Diese Tests können schon am 1. Tag der ausbleibenden Menstruation (14 Tage nach der Befruchtung) zuverlässige Ergebnisse liefern. Das Ergebnis kann man dann beim Frauenarzt durch Ultraschall oder einen Bluttest bestätigen lassen. Weiterhin wird der voraussichtliche Geburtstermin errechnet, der 280 Tage nach dem 1. Tag der letzten Periode liegt. Im ersten Trimenon bemerken Schwangere in der Regel weniger äußerliche Veränderungen. Eher allgemeine Veränderungen können auftreten wie erhöhte Müdigkeit, erhöhter Harndrang, Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen, Heißhunger oder Unlust auf bestimmte Speisen, Verstopfung und Blähungen. Außerdem sind viele Frauen in der Anfangszeit der Schwangerschaft psychisch stark belastet, möglicherweise launisch, reizbar und weinerlich. Unabhängig davon, ob sich die Frau über die Schwangerschaft freut oder nicht, muss diese verarbeitet werden. Zusätzlich können gerade zum Ende dieses Trimenons Kopfschmerzen auftreten. 2. Trimenon: Das zweite Trimester wird von vielen Frauen als die schönste Zeit der Schwangerschaft empfunden. Die Übelkeit der ersten Monate ist meist verschwunden oder hat sich zumindest verbessert, das Gewicht ist noch nicht beschwerlich und das erste Spüren der zarten Kindsbewegungen ist wunderschön und entschädigt für fast alles. Auch seelisch haben die meisten Frauen ihre Balance wiedergefunden. Viele spüren sogar verstärkte Energie und innere Zufriedenheit. Im Vordergrund stehen jetzt neben den inneren Veränderungen auch zunehmend äußerliche körperliche Anzeichen wie zunehmende Rundung des Bauchs, möglicherweise erste Schwangerschaftsstreifen und gerade bei schlanken Frauen auch erste spürbare Kindsbewegungen. Während des 2. Trimenons kann ein erhöhter Blutdruck auftreten. Zusätzlich können Beschwerden wie verstopfte Nase und Nasenbluten, Zahnfleischbluten, leichte Schwellungen der Arme und Beine und weißer vaginaler Ausfluss (Leukokorese) auftreten. Mit zunehmendem Wachstum des Kindes kann es gelegentlich zu Schmerzen im unteren Bauchbereich, Rückenschmerzen und eventuell auch Krämpfen in den Beinen kommen. 3. Trimenon: Im letzten Trimenon wird die Schwangerschaft schon aufgrund der Körperfülle wieder etwas beschwerlicher. Die zusätzlichen Pfunde können Rücken- und Fußschmerzen verursachen, und die sich ausbreitende Gebärmutter drückt auf die Verdauungsorgane und die Lunge. Der Druck auf die Verdauungsorgane kann dann auch zu verstärktem Sodbrennnen führen. Ein weiteres Problem sind Ödeme, also Wassereinlagerungen in Armen und Beinen. Schlafstörungen, zunehmende Rückenschmerzen, die Entwicklung von Hämorrhoiden und Venenerkrankungen, insbesondere Krampfadern und zunehmende Kurzatmigkeit machen diese letzten Monate für einige Frauen wenig vergnüglich. Zusätzlich findet in dieser Zeit die seelische Auseinandersetzung mit der zukünftigen Mutterschaft statt. Neben der Angst vor dem Geburtsvorgang steht jetzt der "Nestbau"-Trieb im Vordergrund, bei dem die Schwangere alle Vorbereitungen für die Zeit nach der Geburt trifft. Zunehmende Ungeduld und zunehmender Wunsch nach dem Ende der Schwangerschaft treten auf. Zum Ende des 3. Trimenons können schmerzlose Anspannungen des Bauchs auftreten. Dieser wird für eine Minute hart und entspannt sich wieder. So wird die Lage des Kindes verändert. Das letzte Trimenon endet mit dem Beginn der Wehentätigkeit und der Geburt. Die Einteilung der Schwangerschaft in Trimester ermöglicht außerdem eine Differenzierung der Probleme, die beim Ungeborenen auftreten können. Im Verlauf einer Schwangerschaft kann ein Kind einer Vielzahl von schädigenden Einflüssen ausgesetzt sein. Die Schädigung des Kindes kann in Fehlbildungen, in Früh- und Fehlgeburten, in Anpassungsstörungen an das Leben außerhalb des Mutterleibs bestehen und sogar tödlich sein. Einige Ursachen wie beispielsweise Alkoholabhängigkeit, Röteln oder Syphilis führen zu typischen Missbildungssyndromen. Weitere wichtige schädigende Faktoren sind Röntgenstrahlen, Rauchen, Medikamente und Infektionskrankheiten. Dabei ist für das Kind von entscheidender Bedeutung, in welcher Entwicklungsphase es sich gerade befindet. Werden schädigende Faktoren bis zum 15. Tag nach der Befruchtung der Eizelle wirksam, werden diese Schäden entweder völlig "repariert", oder die weitere Entwicklung wird beendet (Alles-oder-Nichts-Prinzip). In der Embryonalperiode (3. bis 10. Schwangerschaftswoche, abgekürzt SSW) entwickeln sich die einzelnen Organe und Gewebe. Während dieser Zeit ist der Embryo gegenüber schädigenden Einflüssen besonders anfällig, da diese zu bleibenden Schäden führen können (Embryopathie). Die meisten Missbildungen entstehen in dieser kritischen Entwicklungsphase. Das erste Trimenon der Schwangerschaft ist eine besonders verletzliche Phase in der Entwicklung des Kindes. Dementsprechend muss die Einnahme von Arzneimitteln in dieser Phase besonders kritisch nach Nutzen und Risiko bewertet werden. Demgegenüber entstehen während der Fetalperiode (ab 10. SSW) kaum noch Missbildungen. Schädigende Faktoren rufen allerdings Abwehrreaktionen des kindlichen Organismus (Fetopathien) hervor, die ihrerseits zu bleibenden Veränderungen führen können. Man kann allgemein feststellen, dass je fortgeschrittener die Schwangerschaft zum Zeitpunkt des schädigenden Einflusses ist, umso geringer der Schweregrad dieser Fetopathie (= Fetalkrankheit) ist. Während der Schwangerschaft können neben diesen natürlichen Veränderungen auch Beschwerden auftreten, die Krankheitswert haben. Dazu gehören:
Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:
Wann zum Arzt?Beim Ausbleiben der Monatsblutung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Treten bei bestehender Schwangerschaft Schmierblutungen vor allem in der zweiten bis vierten Woche auf, muss dringend ein Arzt konsultiert werden. Bei einem negativen Schwangerschaftstest, aber trotzdem ausbleibender Regelblutung, muss ebenfalls eine ärztliche Abklärung erfolgen. Bei lang anhaltendem Erbrechen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt ebenfalls für das Auftreten von übermäßigem Durst, bei Krämpfen, vaginalen Blutungen, Bauchschmerzen, zunehmenden Wasseransammlungen im Gewebe (Ödemen) oder ungewöhnlichem, eventuell sogar stark riechendem Ausfluss aus der Scheide. Weiterlesen: Schwangerschaft: Das können Sie selbst tun Stand: 23.06.2008 Das könnte Sie auch interessierenWeitere Anwendungsgebiete:Mehr über Schwangerschaft:Am häufigsten gelesen
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