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Anwendungsgebiete & Beschwerden

Schilddrüsenunterfunktion

auch bezeichnet als:
Hypothyreose

Das können Sie selbst tun

Um einer Schilddrüsenunterfunktion vorzubeugen, sollten Sie auf eine regelmäßige und ausreichende Jodzufuhr achten. Seefisch, Meeresfrüchte, Milch und Milchprodukte sollten deshalb möglichst oft auf dem Speiseplan stehen. Bevorzugen Sie jodiertes Speisesalz. Insbesondere Schwangere und stillende Mütter haben einen erhöhten Jodbedarf. Hier kann eine zusätzliche Gabe von 100 bis 150 Mikrogramm Kaliumjodid pro Tag sinnvoll sein.

Wann zum Arzt?

Personen, die eine oder mehrere der oben beschriebenen Beschwerden bei sich beobachten, sollten einen Arzt aufsuchen.
Die Auswirkungen einer Unterfunktion betreffen immer den gesamten Körper und können schwerwiegende Schäden verursachen. Jede Schilddrüsenunterfunktion sollte deshalb schnellstmöglich von einem Arzt behandelt werden.

Das oben beschriebene Myxödem-Koma ist lebensbedrohlich und erfordert sofortige Behandlung durch einen Notarzt.

Weiterlesen: Schilddrüsenunterfunktion: Behandlung mit nicht rezeptpflichtigen Medikamenten

Stand: 05.06.2008
(Die Inhalte des Medikamenten-Ratgebers werden auf Basis fundierter Quellen erstellt)

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