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Anwendungsgebiete & Beschwerden
auch bezeichnet als:
Scheidenpilz; Vaginalpilz
Der häufigste Erreger einer Pilzinfektion der Scheide ist Candida albicans. Pilze gehören nicht zur normalen Scheidenflora, können aber leicht übertragen werden - über Hautkontakt oder Berührungen mit infizierten Gegenständen beispielsweise.
Bei gesunden Frauen werden die Pilze in der Regel keine Erkrankung hervorgerufen. Sind die Abwehrkräfte aber geschwächt, können sie zu Krankheitserregern werden. Eine geschwächte Abwehr kann beispielsweise durch eine längere Therapie mit Antibiotika, aber auch durch Erkrankungen wie Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) verursacht sein.
Auch eine Beeinflussung des normalen Scheidenmilieus kann begünstigend auf eine Pilzinfektion wirken. Diese Veränderung kann ebenfalls von Antibiotika, aber auch durch häufige Benutzung von Intimwaschmitteln oder Intimsprays begünstigt werden.
Häufige Ursache für den Ausbruch der Erkrankung sind Veränderungen im Hormonhaushalt und damit einhergehende Veränderungen der Scheidenschleimhaut. Sehr häufig wird dies in der Schwangerschaft beobachtet. Ein Zusammenhang besteht auch mit der Einnahme der Antibabypille (insbesondere bei hohem Östrogengehalt), der Menstruation und den Wechseljahren. Andere begünstigende Faktoren können enganliegende Kleidung aus synthetischen Stoffen und stark zuckerhaltige Nahrungsmittel sein.
Weiterlesen: Pilzinfektionen der Scheide: Zurück zum Überblick
Stand: 05.06.2008
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