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Anwendungsgebiete & Beschwerden

Nervosität

Medikamenten-Ratgeber

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auch bezeichnet als:
Unruhe

Von Nervosität spricht man, wenn jemand ständig unruhig ist oder unter gesteigertem Antrieb leidet, also andauernd "etwas tun" muss. Wer unter Nervosität leidet, fühlt sich permanent gehetzt und unter Druck gesetzt. Er oder sie ist reizbar, unausgeglichen und schlecht gelaunt. Auch in Ängsten, Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit kann sich die Nervosität niederschlagen. Häufig leiden die Betroffenen unter Schlafstörungen.

Nervosität zeigt sich auch durch körperliche Symptome: Kopfschmerzen, Magendrücken, Durchfall, Menstruationsstörungen, Herzrasen, Händezittern, Übelkeit oder Appetitlosigkeit und vieles andere mehr.

Es besteht also ein Zusammenhang zwischen psychischen und körperlichen Beschwerden. Daher wird statt des umgangssprachlichen Begriffs Nervosität manchmal auch der Fachbegriff "neuro-vegetative Dysregulation" verwendet.

Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:

Wann zum Arzt?

Nervosität kann lästig, aber harmlos sein. Sie kann allerdings auch auf schwerere Erkrankungen hinweisen. Bei länger andauernder Nervosität und wenn die Selbstmedikation auch nach einigen Wochen keine Wirkung zeigt, sollte man daher die Ursache der Nervosität vom Arzt abklären lassen. Die weitere Behandlung ist dann ebenfalls mit dem Arzt zu besprechen.

Weiterlesen: Nervosität: Das können Sie selbst tun

Stand: 05.06.2008
(Die Inhalte des Medikamenten-Ratgebers werden auf Basis fundierter Quellen erstellt)

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