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Anwendungsgebiete & Beschwerden
auch bezeichnet als:
Mammakarzinom
Ein anderes in diesem Zusammenhang relevantes Anwendungsgebiet:
Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser lässt er sich heilen. Ab dem 30. Lebensjahr wird von den Krankenkassen daher eine Krebsvorsorgeuntersuchung für Frauen durch Abtasten der Brust bezahlt. Bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr sollte außerdem alle ein bis zwei Jahre eine Mammographie, also eine Röntgenaufnahme der Brust in zwei Ebenen, angefertigt werden.
Zur Früherkennung des Krebses können Frauen aber auch selbst beitragen. Einmal im Monat, am besten zur Zeit der Regelblutung, sollten sie ihre Brust abtasten. Spüren Sie Schmerzen bei der Brustselbstuntersuchung muss in jedem Fall der Gynäkologe informiert werden. Wird ein Knoten in der Brust oder in den Achseln ertastet, ist der Gynäkologe ebenfalls aufzusuchen. Auch bei folgenden Anzeichen ist der Gang zum Arzt ratsam: Spannungsgefühl der Brust, Flüssigkeitsabsonderung der Brust, einseitige Brustvergrößerung oder Schwellung, Verziehung der Brustwarze, Entzündung der Brustwarze, Geschwürbildung oder Abszess der Brust, Hautveränderungen über der Brust (typische „Orangenschalenhaut“).
Sie sollten ebenfalls zum Arzt gehen, wenn die folgenden Symptome auf Sie zutreffen: ungewollter Gewichtsabnahme, Sie fühlen sich schlapp und abgeschlagen, haben unspezifische Knochen- oder Oberbauchschmerzen, müssen neuerdings stark husten oder bekommen schwer Luft.
Die hier erwähnten Symptome müssen nicht unbedingt mit Brustkrebs zusammenhängen. Es gibt auch harmlose Knoten in der Brust oder andere Ursachen für die bislang genannten Beschwerden. Aber nur ein Arzt kann heraus finden, ob die Ursache harmlos ist oder nicht.
Weiterlesen: Brustkrebs: Das können Sie selbst tun
Stand: 11.06.2008
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