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Anwendungsgebiete & Beschwerden

Androgenmangel

auch bezeichnet als:
Androgeninsuffizienz; Mangel an Androgenen; Mangel an Geschlechtshormonen; Mangel an männlichen Geschlechtshormonen; Mangel an männlichen Sexualhormonen

Beim Androgenmangel geht die Produktion männlicher Sexualhormone, insbesondere des Testosterons, zurück. Ein Abnehmen der Androgene kann in jedem Alter vorkommen. Meist sind davon jedoch Männer um das 60. Lebensjahr betroffen.

Die körperlichen Folgen des Androgenmangels können Müdigkeit, Unwohlsein, sexuelle Funktionsstörungen, Verlust der Zeugungsfähigkeit, Rückbildung der Muskulatur, Vermehrung des Fettgewebes, Schwächung der Knochensubstanz oder Haarausfall sein. Auch psychische Symptome wie Depressionen oder Angstzustände treten mitunter auf.

Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:

Wann zum Arzt?

Störungen des Hormonhaushalts sollten auf jeden Fall so früh wie möglich mit dem Arzt besprochen werden. Die Ursache für die Störung kann nur ein Spezialist, in diesem Fall der Endokrinologe, Androloge oder Urologe, herausfinden.

Wenn Sie die meisten der folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Hat sich Ihr allgemeines Wohlbefinden verschlechtert?
  • Haben Sie eine Abnahme Ihrer Aktivität bemerkt?
  • Sind Sie in letzter Zeit häufig müde und haben ein erhöhtes Schlafbedürfnis?
  • Leiden Sie an Einschlafstörungen oder Durchschlafstörungen?
  • Hat Ihre Tatkraft nachgelassen, und fehlt Ihnen die Lust zu Unternehmungen?
  • Sind Sie in letzter Zeit nervöser als zuvor und klagen über innere Unruhe?
  • Sind Sie häufiger als früher missgestimmt und reizbar?
  • Hat bei Ihnen die Konzentrationsfähigkeit nachgelassen?
  • Hat sich Ihr Bartwuchs vermindert?
  • Haben Sie eine Abnahme Ihrer Muskelkraft bemerkt?
  • Hat die Anzahl der morgendlichen Erektionen abgenommen?
  • Haben Sie bemerkt, dass Ihre Lust auf Sexualverkehr nachgelassen hat?
  • Haben Sie festgestellt, dass Ihre Potenz nachgelassen hat?
  • Haben Sie Kreuz-, Gelenk- oder Gliederschmerzen?
  • Schwitzen Sie häufig sehr stark?

Weiterlesen: Androgenmangel: Das können Sie selbst tun

Stand: 17.06.2008
(Die Inhalte des Medikamenten-Ratgebers werden auf Basis fundierter Quellen erstellt)

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