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Anwendungsgebiete & Beschwerden
Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:
Die allergische Reaktion des anaphylaktischen Schocks ist ein medizinischer Notfall. Er erfordert das sofortige Eingreifen durch einen Notarzt.
Menschen mit leichteren Formen des Heuschnupfens können mittels geeigneter Selbstmedikation und - wenn möglich - Meiden des Allergieauslösers die allergischen Symptome lindern. Ein Arztbesuch ist trotzdem erforderlich, denn Patienten mit Heuschnupfen haben ein erhöhtes Risiko, zusätzlich an Asthma zu erkranken. Dies passiert, wenn die Überempfindlichkeit von der Nasen- auf die Bronchialschleimhaut übergeht. In diesem Fall reagieren auch die Bronchien auf allergieauslösende Substanzen. Dieser Vorgang wird als "Etagenwechsel" bezeichnet.
Da Nahrungsmittelallergien mit Symptomen wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen einhergehen und diese Anzeichen ebenso zu vielen anderen Erkrankungen passen, empfiehlt sich hier ein Arztbesuch.
Allergische Reaktionen nach Arzneimitteleinnahme sind in jedem Fall dem Arzt zu melden, denn dann ist eine Umstellung der Arzneimittelbehandlung erforderlich.
Berufsbedingte Allergien müssen auf jeden Fall ärztlich untersucht werden. Besonders häufig betroffen sind beispielsweise Bäcker oder Frisöre.
Leiden Sie an allergischen Symptomen und wissen nicht, auf welche Stoffe Sie reagieren, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann mittels eines Allergietests feststellen, auf welche Allergene Sie reagieren und dann geeignete Maßnahmen einleiten.
Weiterlesen: Allergie: Das können Sie selbst tun
Stand: 10.06.2008
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